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Junttan PM26-Rammgeräte unterstützen Bauarbeiten für das Flüssigerdgas-Terminal in Swinemünde – Polen

Die polnische Regierung begann 2010 mit der Errichtung eines neuen LNG-Terminals (Flüssigerdgas) in Swinemünde bei Stettin an der westlichen Ostseeküste Polens (Westpommern). Zu den Vorteilen des Standorts Swinemünde zählen die niedrigeren Kosten für das Einlaufen großer Schiffe und Frachten im Vergleich zu denen in Danzig. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe große Gasverbraucher wie Kraftwerke und Chemiewerke. Für das erste LNG-Projekt Polens wurden im März 2010 etwa 950 Millionen Euro bereitgestellt.

Im Januar 2008 wurde der kanadische Spezialist für LNG-Projektierung SNC-Lavalin vom polnischen Energieversorger Polskie Gornictwo Naftowe i Gazownictwo (PGNiG) mit der Front-End-Projektierung und Konzeption für das erste LNG-Importterminal Polens beauftragt. Laut Planung sollte PGNiG das neue Terminal, für das ein anfängliches Anlieferungsvolumen von 2,5 Billionen Kubikmeter Flüssigerdgas pro Jahr erwartet wird, bis Juni 2014 fertigstellen.

Das LNG-Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Boskalis International BV aus den Niederlanden, der Hochtief AG aus Deutschland und Doraco aus Polen realisiert. Aarsleff Sp. z o.o. in Polen ist ein lokales Tiefgründungsunternehmen, das zur Aarsleff-Gruppe mit Hauptsitz in Dänemark gehört. Der Anteil von Aarsleff am Gesamtauftragswert des Projekts beläuft sich auf etwa 400 Millionen Dänische Kronen. Die Arbeiten von Aarsleff umfassen Stein- und Betonarbeiten sowie die Installation von Spundwänden, Betonpfählen und Combiwall-Wänden. Aarsleff Sp. z o.o installiert Pfähle sowohl küstennah als auch offshore. Die Offshore-Arbeiten werden mit Errichterschiffen von Aarsleff in Dänemark durchgeführt.

Bei dem Projekt werden von Aarsleff zwei Junttan PM26-Rammgeräte eingesetzt. Die Junttan PM26-Maschinen treiben Pfähle mit einem HHK5/7/9A-Hydraulikhammer und einem Vibrationshammer ein. Als Pfahlmaterialien kommen vorgegossene Betonpfähle, Stahlröhren und Spundwände zum Einsatz. Aarsleff Sp. z o.o. liefert das Pfahlgründungsmaterial und installiert die Pfähle für das Projekt. Obwohl die Küstennähe und die technischen Anforderungen bei diesem Projekt extreme Anforderungen an die Ausrüstung und das Personal stellen, sind die Gründungsarbeiten kontinuierlich vorangeschritten und werden termingerecht abgeschlossen. Möglich macht dies die zuverlässige Ausrüstung von Junttan, das innovative Technologien einsetzt und über Lösungen für unterschiedlichste Anwendungen verfügt. Einen ebenso wichtigen Beitrag zu dem Projekt, bei dem der Arbeitssicherheit größte Bedeutung beigemessen wird, leistet das kompetente Personal von Aarsleff. Die Gründungsarbeiten sind teilweise abgeschlossen und werden zurzeit fortgesetzt. Die Inbetriebnahme des Terminals ist für Mai 2016 geplant.

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